Vor einem Jahr hat die ZEIT einen offenen Brief veröffentlicht, der die Diskrepanz zwischen den rückläufigen Verbrechenszahlen und den populistischen Rufen nach Verschärfung des Strafrechts aufzeigt. Aktuelle Zahlen sehen Verbrechen weiterhin im Rückzug und es nimmt wieder keiner wahr. Es ist ja auch viel spannender und medienwirksamer, spektakuläre Einzelfälle auszuschlachten, und damit ein falsches Unsicherheitsgefühl aufzubauen, das man mit einfachen Maßnahmen bekämpfen kann.
Nachtrag (7.Juni): Das “Dossier” in der vorletzten Ausgabe der ZEIT greift das Thema nochmal auf. Lesen!
Schlagworte: Medien, Politik, Populismus, Strafrecht
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Aehnliches gilt uebrigens fuer die Diskussion ueber Einbuergerungstests: sie ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen—seit Jahren sind die Einbuergerungen in Deutschland ruecklaeufig. Wieso sollte man dann noch weitere “Huerden” in den Weg stellen? Macht also keinen Sinn und ist reiner Populismus.
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Pingback von Fiket · Die ängstlichen Schweden am May 2, 2007 um 7:34 am

2 Kommentare
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