Die c’t schreibt in der aktuellen Ausgabe:
So manchem Dudenunzianten wird das karglistige Mannoevre des René Gisler albklug vorkommen. Vor vier Jahren hat es der Schweizer Künstler und Webdesigner in dem Wörterbuch „Der Enzyklop“ versammelt, einer wirrklichen Wortspielwiese mit querkenntnisreichen Faseltenheiten. Das Projekt war damit aber nicht beendet, die Schreibwaise treibt weiter Schäferkel durch die Wortschaft. Auf enzyklop.org kann jeder Spitzen- und Breitenwortler das humoriginelle Wortiment entengen. Dort wird beispielsweise ersichtlich, dass Haare am besten mit einer Epileptiergräte entbeint werden.
Wortspiele sind lustig, vor allem wenn man selbst eher bescheidene Fähigkeiten dazu hat. Ich finde allerdings, dass der Reiz, durch die Sammlung zu stöbern, nach anfänglicher Euphorie recht schnell verfliegt und dass ein ganzes Lexikon damit doch eher unter “sinnlose Geschenke” einzuordnen ist.

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